Eine Urinprobe hilft bei Depression u.U. mehr als jede Psychoanalyse.



BIMEDICAL-Icon 28.11.2015:
Sogenannte Herbst- und Winter-Depressionen haben häufig ihre Ursachen im Darm

Erschreckend viele unter Depressionen leidende Menschen benötigen statt  Psychopharmaka bzw. Psychotherapie eher eine konsequente Darmsanierung.

Diese sicher im ersten Moment erstaunlich wirkende Aussage wird durch aktuelle Forschungsergebnisse gestützt und durch tägliche Erfahrungen in Fachpraxen bewiesen. Hintergrund ist die Erkenntnis, daß ca. 95% des sog. Glückshormons Serotonin in der Darmwand gebildet werden. Berücksichtigt man diesen Umstand, dann wird einem der Zusammenhang von Darmerkrankung und Depression sehr schnell klar.

In der Wand des gesunden Darmes wird die aus der Eiweißnahrung stammende Aminosäure Tryptophan über die Zwischenstufe 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) zu Serotonin synthetisiert. Beim gereizten oder entzündeten Darm werden diese lebensnotwendigen Syntheseschritte gestört und es resultiert ein Serotoninmangel. Die Folgen finden sich in Form von Konzentrationsstörungen, Leistungs- und Antriebsminderungen bis hin zur Depression. Zudem sorgt normalerweise Serotonin auch für eine geordnete Funktion des Darmes, was bei einem Mangel häufig zu chronischer Verstopfung (Obstipation) führt.

Erschreckend einfach ist die Diagnosestellung, denn ein Fachlabor benötigt lediglich einen Morgenurin, um darin den vom Darm verursachten Serotoninmangel zu beweisen. Sollten Sie bei sich einen derartigen Mangel vermuten, lassen Sie sich diese spezielle Urinprobe über unsere Praxis analysieren.