BIMEDICAL-Icon Behandlung von Erschöpfungszuständen

Wer heutzutage zu den vielen Menschen gehört, die unter chronischen Erschöpfungszuständen (neudeutsch: burn-out-syndrom) leiden, der hat es wahrlich nicht leicht. Denn er wird zumeist von den Mitmenschen mitleidig und von den Ärzten mißgünstig betrachtet. Die Mißgunst erwächst aus einer gewissen Hilflosigkeit, die Ärzte bei all den Patienten empfinden, denen Sie nicht ohne weiteres helfen können.

Sie kennen gewiß das übliche Procedere der Diagnostik, bei der weder körperliche Untersuchung, EKG noch Laboruntersuchungen wie Blutsenkung, Blutbild, Leber- und Nierenwerte einen krankhaften Befund ergeben. Daraus wird all zu häufig der Schluß gezogen, daß es sich um eine psychische Störung handeln müsse, da organisch alles in Ordnung sei. Doch halt, hier wird zu kurz gesprungen! Diese Basisdiagnostik ergab keinen krankhaften Befund. Das läßt aber noch lange nicht den Schluß zu, daß damit der gesamte Organismus gesund ist.

Die Ursachen für Erschöpfungszustände können äußerst vielfältig sein, sodaß man oft nur mit viel Geduld, Erfahrung und einem Speziallabor die Zusammenhänge erschließen kann.

Lassen Sie sich nur nicht einreden, Erschöpfungszustände wären meist psychischer Natur und lägen an mangelnder Streßbewältigung. Psychische Konflikte, Streß und Überforderung mögen häufig Auslöser sein, das Gefühl der Erschöpfung aber hat zumeist handfeste organische Ursachen. So kann beispielsweise lang anhaltender Streß zu einer Reizung der Magen- und Darmschleimhaut führen, die nicht zwangsläufig Beschwerden hervorrufen muß. Für Sie somit unbemerkt ist die gereizte Schleimhaut aber in ihrer Aufnahmefähigkeit für Nährstoffe eingeschränkt. Sie können sich denken, daß die unweigerliche Folge eine Mangelversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren sein wird. Mit einem derartigen Mangel wird man sich ganz sicher erschöpft und ausgelaugt fühlen. Und da nutzt dann eine alleinige Zufuhr von Multivitaminen auch nichts, weil die in diesem Beispiel beschriebene Aufnahmestörung die Verwertung dieser Vitalstoffe verhindert. Da könnten Sie Ihre schönen Vitamine eigentlich gleich in die Toilette schütten, denn da landen die geschluckten später ohnehin. Bei BIMEDICAL würden wir in diesem Beispiel einer diagnostischen Logik folgen, indem wir zunächst in Ihrem Blut nach einem Mangel an Vitalstoffen suchen. Bestätigt sich der Verdacht, wird nach der Ursache dieses Mangels gesucht. Zumeist erbringt eine Stuhluntersuchung den Nachweis einer Aufnahmestörung. Nach einer entsprechenden Darmsanierung wird dann der Organismus wieder erfolgreich die zugeführten Vitalstoffe aufnehmen können, deren Dosierung wir gemäß Ihren Blutuntersuchungsergebnissen individuell festlegen können. Eigentlich ganz einfach, nicht wahr?

Dieses ist nur ein Beispiel aus dem großen Pool von Ursachen chronischer Erschöpfungszustände. Sie mögen daraus erkennen, daß die übliche Basisdiagnostik bei weitem nicht ausreicht. Hier ist vernetztes Denken und beharrliches Suchen nach Ursachen und Zusammenhängen gefragt.